RDS
Respiratory distress syndrome;
Das
Atemnotsyndrom (RDS) wird durch einen Mangel an
Surfactant verursacht, der bei Unreife der Lunge auftritt.
Da das die Lungen auskleidende
Surfactant erst ab der 35.
SSW gebildet wird, tritt RDS vorwiegend bei Frühgeborenen auf.
Das
Surfactant kleidet die Lunge wie ein Schutzfilm aus und verhindert das Zusammenfallen der Alveolen.
Beim RDS ist durch das Fehlen des
Surfactants die Entfaltung der Lungenbläschen behindert und ein ausreichender Gasaustausch kann nicht stattfinden.
Es entstehen
Symptome wie Nasenflügeln, Tachypnoe, Einziehungen,
Dyspnoe und leichtes Stöhnen.
Je nach Schweregrad der Erkrankung wird über die Therapie entschieden. Neben Sauerstoffzufuhr wird in der Regel eine Atemhilfe eingesetzt, der sogenannte CPAP. Reicht dies nicht aus, muß über eine
Intubation und künstliche
Beatmung nachgedacht werden.
Außerdem wird häufig die Gabe von
Surfactant über den
Tubus in die Lungen durchgeführt. Dazu errechnet der Arzt die benötigten Mengen, die bei den jeweiligen Gaben benötigt werden.