Krankengymnastik in der Klinik
Die meisten Frühchen werden bereits in der Klinik physiotherapeutisch behandelt. Das ist sehr wichtig, da vor allem die Kleinsten der Kleinen viele Eindrücke durch die fehlende Bauchzeit überhaupt nie sammeln konnten.
Deutlich wird das jedem, der schonmal ein reifgeborenes Kind und die Mutter dazu gesehen hat. Der Gedanke "wie hat das nur da rein gepasst" kann da schon manchmal aufkommen!
Doch gerade diese Enge gegen Ende der Schwangerschaft, zeigt dem Kind seine Körperbegrenzung. Es arbeitet dagegen und kräftigt dadurch seine Körper, um sich nach der Geburt möglichst schnell anpassen zu können.
Ein Frühchen lernt diese Enge häufig nicht kennen. Ihm fehlen dadurch Erfahrungen wie, "wo ist mein Rücken, mein Kopf, mein Fuß..."
Hinzu kommen natürlich die Startschwierigkeiten eines Frühgeborenen.
Ich möchte dir hier zeigen, wie du deinem Kind ganz einfach helfen kannst, damit der Start etwas leichter wird. Denn meistens sind es ja die Eltern, die die meiste Zeit am Bettchen verbringen. Warum solltest du also nicht zum Co-Therapeuten werden!
Deutlich wird das jedem, der schonmal ein reifgeborenes Kind und die Mutter dazu gesehen hat. Der Gedanke "wie hat das nur da rein gepasst" kann da schon manchmal aufkommen!
Doch gerade diese Enge gegen Ende der Schwangerschaft, zeigt dem Kind seine Körperbegrenzung. Es arbeitet dagegen und kräftigt dadurch seine Körper, um sich nach der Geburt möglichst schnell anpassen zu können.
Ein Frühchen lernt diese Enge häufig nicht kennen. Ihm fehlen dadurch Erfahrungen wie, "wo ist mein Rücken, mein Kopf, mein Fuß..."
Hinzu kommen natürlich die Startschwierigkeiten eines Frühgeborenen.
Ich möchte dir hier zeigen, wie du deinem Kind ganz einfach helfen kannst, damit der Start etwas leichter wird. Denn meistens sind es ja die Eltern, die die meiste Zeit am Bettchen verbringen. Warum solltest du also nicht zum Co-Therapeuten werden!
Begrenzen
Wenn dein Kind im Inkubator oder Bettchen liegt, wird es ja meistens von einer Schwester liebevoll gebettet. Oft liegen die Kinder wie in einem Nestchen, und das ist auch gut so! Über diese Begrenzung erfahren sie ihren Körper. Sie könne sich ein wenig abstoßen oder hineinkuscheln.
Was du tun kannst:
Lege eine Hand aufs Köpfchen deines Kindes. Die andere Hand legst du an die Füße, so dass dein Baby guten Kontakt zu dir hat. Du wirst merken, dass dein Kleines anfängt, sich mit den Füßen abzudrücken und den Kopf in deine Hand schiebt. Gib ihm dazu ein wenig Widerstand, so dass es dich gut spüren kann.
Laß die eine Hand am Köpfchen und lege die andere auf ein oder beide Beine (je nachdem wie groß dein Kind ist und wie es gelagert wurde). Lass deine Hand schwer werden, so dass dein Kind dich spürt. Du brauchst nicht drücken, sondern nur das Gewicht deiner Hand abgeben. Wenn dein Kind unruhig wird, kann es auch daran liegen, dass deine Berührung zu leicht ist, und du es kitzelst.
Lege nun noch die untere Hand auf den Bauch, den Rücken oder die Flanke, je nachdem, wo du gerade dran kommst. Spüre die Atembewegung. Wichtig ist, dass du sie nicht einschränkst. Gib also mit deinen Fingern der Bewegung nach.
Ein Tipp noch:
Viele Frühchen vertragen es in den ersten Lebenstagen nicht, gestreichelt zu werden. Sie haben dafür zu wenig Unterhautfettgewebe. Der Reiz ist für sie unangenehm. Gerade in dieser Zeit kannst du dein Kind wie oben beschrieben halten. Es wird diese Berührung genießen!
Wenn dein Kind im Inkubator oder Bettchen liegt, wird es ja meistens von einer Schwester liebevoll gebettet. Oft liegen die Kinder wie in einem Nestchen, und das ist auch gut so! Über diese Begrenzung erfahren sie ihren Körper. Sie könne sich ein wenig abstoßen oder hineinkuscheln.
Was du tun kannst:
Lege eine Hand aufs Köpfchen deines Kindes. Die andere Hand legst du an die Füße, so dass dein Baby guten Kontakt zu dir hat. Du wirst merken, dass dein Kleines anfängt, sich mit den Füßen abzudrücken und den Kopf in deine Hand schiebt. Gib ihm dazu ein wenig Widerstand, so dass es dich gut spüren kann.
Laß die eine Hand am Köpfchen und lege die andere auf ein oder beide Beine (je nachdem wie groß dein Kind ist und wie es gelagert wurde). Lass deine Hand schwer werden, so dass dein Kind dich spürt. Du brauchst nicht drücken, sondern nur das Gewicht deiner Hand abgeben. Wenn dein Kind unruhig wird, kann es auch daran liegen, dass deine Berührung zu leicht ist, und du es kitzelst.
Lege nun noch die untere Hand auf den Bauch, den Rücken oder die Flanke, je nachdem, wo du gerade dran kommst. Spüre die Atembewegung. Wichtig ist, dass du sie nicht einschränkst. Gib also mit deinen Fingern der Bewegung nach.
Ein Tipp noch:
Viele Frühchen vertragen es in den ersten Lebenstagen nicht, gestreichelt zu werden. Sie haben dafür zu wenig Unterhautfettgewebe. Der Reiz ist für sie unangenehm. Gerade in dieser Zeit kannst du dein Kind wie oben beschrieben halten. Es wird diese Berührung genießen!
Atemunterstützung
Die Atmung ist häufig eines der Hauptprobleme der Frühchen. Hat dein Kind mit der Sättigung Schwierigkeiten, wird es wohl auf irgendeine Art Sauerstoff zugeführt bekommen. Ich weiß, dass man dann oft als Eltern neben dem Bettchen sitzt, und hofft, dem eigenen Kind irgendwie helfen zu können. Ich möchte dir hier eine Methode aus der Atemtherapie zeigen, sie nennt sich "Kontaktatmen". Manchmal braucht man etwas Zeit, sich auf diese 'Arbeit' einzulassen. Hilfreich kann es auch sein, erstmal am eigenen Körper die Griffe auszuprobieren.
Was du tun kannst:
Lege eine Hand auf den Oberkörper deines Kindes. Einfach dorthin, wo du am Besten dran kommst. Wenn du magst, kannst du die andere Hand ans Köpfchen legen, das vermittelt deinem Kind Geborgenheit.
Lass deine Hand einige Zeit ruhig liegen und folge einfach der Atembewegung. Du wirst merken, wie dein Kind ruhiger und gleichmäßiger atmet.
Um dein Kind zu unterstützen, lass deine Hand bei der Ausatmung schwerer werden, so als wolltest du deinem Kind helfen, die Luft aus den Lungen heraus zu bringen. Du brauchst nicht drücken, sondern nur der Bewegung seines Brustkorbs deutlich folgen.
Bei der Einatmung nimm die Schwere deiner Hand wieder weg, aber gib nie den Kontakt zu deinem Kind auf! In deinen Fingern und der Hand soll das Gefühl entstehen, als könntest du den Brustraum weiten.
Tamino bei der Atemgymnastik:
Fällt es deinem Kind am Anfang schwer, einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden, zeig ihm einfach deinen. Lass deine Hand bei DEINER Ausatmung einfach etwas sinken und löse sie bei der Einatmung wieder. Besonders gut klappt das bei Mutter und Kind, da das Baby diesen Rhythmus kennt.
Muß dein Kind viel Atemarbeit leisten, kannst du noch seine Muskulatur entspannen. Streiche dabei sanft mit einem oder zwei Fingern die Rippen von der Mitte zur Flanke hin aus. Wiederhole jeden Zug etwa 3x, am besten immer bei der Ausatmung.
Lass dir und deinem Kind unbedingt Zeit. Das funktioniert nicht innerhalb von zwei Atemzügen! :icon_wink
Wichtig:
Für eine gute Atmung, ist eine gute Lagerung wichtig. Wenn du also das Gefühl hast, dein Kind liegt nicht optimal, sprich einfach eine Schwester darauf an.
Häufig werden auch kleine Kuscheltiere zur Atemunterstützung eingesetzt. Besonders schön ist es also, wenn du von zu Hause ein kleines, leichtes Stofftier mitbringst, dass deinem Kind bei der Atmung helfen kann, wenn du nicht da bist!
Tamino und sein Atemelch:

Die Atmung ist häufig eines der Hauptprobleme der Frühchen. Hat dein Kind mit der Sättigung Schwierigkeiten, wird es wohl auf irgendeine Art Sauerstoff zugeführt bekommen. Ich weiß, dass man dann oft als Eltern neben dem Bettchen sitzt, und hofft, dem eigenen Kind irgendwie helfen zu können. Ich möchte dir hier eine Methode aus der Atemtherapie zeigen, sie nennt sich "Kontaktatmen". Manchmal braucht man etwas Zeit, sich auf diese 'Arbeit' einzulassen. Hilfreich kann es auch sein, erstmal am eigenen Körper die Griffe auszuprobieren.
Was du tun kannst:
Lege eine Hand auf den Oberkörper deines Kindes. Einfach dorthin, wo du am Besten dran kommst. Wenn du magst, kannst du die andere Hand ans Köpfchen legen, das vermittelt deinem Kind Geborgenheit.
Lass deine Hand einige Zeit ruhig liegen und folge einfach der Atembewegung. Du wirst merken, wie dein Kind ruhiger und gleichmäßiger atmet.
Um dein Kind zu unterstützen, lass deine Hand bei der Ausatmung schwerer werden, so als wolltest du deinem Kind helfen, die Luft aus den Lungen heraus zu bringen. Du brauchst nicht drücken, sondern nur der Bewegung seines Brustkorbs deutlich folgen.
Bei der Einatmung nimm die Schwere deiner Hand wieder weg, aber gib nie den Kontakt zu deinem Kind auf! In deinen Fingern und der Hand soll das Gefühl entstehen, als könntest du den Brustraum weiten.
Tamino bei der Atemgymnastik:
Fällt es deinem Kind am Anfang schwer, einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden, zeig ihm einfach deinen. Lass deine Hand bei DEINER Ausatmung einfach etwas sinken und löse sie bei der Einatmung wieder. Besonders gut klappt das bei Mutter und Kind, da das Baby diesen Rhythmus kennt.
Muß dein Kind viel Atemarbeit leisten, kannst du noch seine Muskulatur entspannen. Streiche dabei sanft mit einem oder zwei Fingern die Rippen von der Mitte zur Flanke hin aus. Wiederhole jeden Zug etwa 3x, am besten immer bei der Ausatmung.
Lass dir und deinem Kind unbedingt Zeit. Das funktioniert nicht innerhalb von zwei Atemzügen! :icon_wink
Wichtig:
Für eine gute Atmung, ist eine gute Lagerung wichtig. Wenn du also das Gefühl hast, dein Kind liegt nicht optimal, sprich einfach eine Schwester darauf an.
Häufig werden auch kleine Kuscheltiere zur Atemunterstützung eingesetzt. Besonders schön ist es also, wenn du von zu Hause ein kleines, leichtes Stofftier mitbringst, dass deinem Kind bei der Atmung helfen kann, wenn du nicht da bist!
Tamino und sein Atemelch:

Babymassage (leicht abgewandelt nach F.Leboyer)
Bevor es los geht:
*Sorge für eine warme Umgebung. Wenn das nicht möglich ist, dann lass dein Baby angezogen.
*Massiere dein Kind am besten auf deinem Schoß, und stelle die eigenen Füße auf einen Hocker.
*Schaffe mit einem Handtuch eine Begrenzung für dein Kind.
*Du solltest die Griffe sanft und ruhig aber mit deutlichem Körperkontakt ausführen.
*Führe jede Bewegung 4-8 mal aus.
Los geht?s:
1. Dein Kind liegt auf dem Rücken, seine Beine kann es an deinem Bauch ablegen
~ Streiche mit der flachen Hand von der Mitte des Brustkorbs über die Rippen nach links und rechts außen
~ Streiche diagonal von der rechten Schulter zur linken Hüfte und von der linken Schulter zur rechten Hüfte
~ Halte mit einer Hand ein Handgelenk und umfasse mit der anderen den Oberarm. Mit dieser streichst du nun in Richtung Hand den Arm aus. Wechsel deine Hände. (man spricht von "Ausmelken")
~ Kreise gegensinnig mit beiden Händen von der Schulter bis zur Hand den Arm entlang. (man spricht von "Auswringen")
Zum Schluß die Hand des Babys mit den Daumen ausstreichen und die Finger auffalten.
Arm wechseln!
~ Mit beiden Händen abwechselnd unterhalb der Rippen den Bauch fußwärts ausstreichen
~ Beine "ausmelken" wie vorher die Arme
~ Beine "auswringen" wie vorher die Arme
Zum Schluß die Fußsohlen und Zehen ausstreichen
2. Du legst dir dein Kind quer über deine Beine auf den Bauch, so dass sein Köpfchen auf deinem Oberschenkel bequem abgelegt werden kann.
~ Streiche mit beiden Händen wechselseitig quer über den Rücken des Babys. Angefangen beim Nacken bis runter zum Po.
~ Eine Hand hält den Po, die andere streicht vom Nacken den Rücken entlang hinunter
3. Du legst dein Baby wieder wie vorhin auf den Rücken
~ Streiche mit den Fingerspitzen von der Mitte der Stirn an den Augenbrauen entlang nach außen
~ Streiche mit den Daumen seitlich am Nasenrücken aufwärts zur Stirn
~ Führe eine kreisende Bewegung aus: Beginne auf den geschlossenen Augenlidern, lege dort deine Finger leicht auf. Streiche dann ander Nase entlang abwärts, zu den Mundwinkeln und zurück zu den Lidern.
Bevor es los geht:
*Sorge für eine warme Umgebung. Wenn das nicht möglich ist, dann lass dein Baby angezogen.
*Massiere dein Kind am besten auf deinem Schoß, und stelle die eigenen Füße auf einen Hocker.
*Schaffe mit einem Handtuch eine Begrenzung für dein Kind.
*Du solltest die Griffe sanft und ruhig aber mit deutlichem Körperkontakt ausführen.
*Führe jede Bewegung 4-8 mal aus.
Los geht?s:
1. Dein Kind liegt auf dem Rücken, seine Beine kann es an deinem Bauch ablegen
~ Streiche mit der flachen Hand von der Mitte des Brustkorbs über die Rippen nach links und rechts außen
~ Streiche diagonal von der rechten Schulter zur linken Hüfte und von der linken Schulter zur rechten Hüfte
~ Halte mit einer Hand ein Handgelenk und umfasse mit der anderen den Oberarm. Mit dieser streichst du nun in Richtung Hand den Arm aus. Wechsel deine Hände. (man spricht von "Ausmelken")
~ Kreise gegensinnig mit beiden Händen von der Schulter bis zur Hand den Arm entlang. (man spricht von "Auswringen")
Zum Schluß die Hand des Babys mit den Daumen ausstreichen und die Finger auffalten.
Arm wechseln!
~ Mit beiden Händen abwechselnd unterhalb der Rippen den Bauch fußwärts ausstreichen
~ Beine "ausmelken" wie vorher die Arme
~ Beine "auswringen" wie vorher die Arme
Zum Schluß die Fußsohlen und Zehen ausstreichen
2. Du legst dir dein Kind quer über deine Beine auf den Bauch, so dass sein Köpfchen auf deinem Oberschenkel bequem abgelegt werden kann.
~ Streiche mit beiden Händen wechselseitig quer über den Rücken des Babys. Angefangen beim Nacken bis runter zum Po.
~ Eine Hand hält den Po, die andere streicht vom Nacken den Rücken entlang hinunter
3. Du legst dein Baby wieder wie vorhin auf den Rücken
~ Streiche mit den Fingerspitzen von der Mitte der Stirn an den Augenbrauen entlang nach außen
~ Streiche mit den Daumen seitlich am Nasenrücken aufwärts zur Stirn
~ Führe eine kreisende Bewegung aus: Beginne auf den geschlossenen Augenlidern, lege dort deine Finger leicht auf. Streiche dann ander Nase entlang abwärts, zu den Mundwinkeln und zurück zu den Lidern.
Schaukeln
Einem Frühchen fehlen viele Wochen, in denen es im Bauch der Mutter eigentlich noch hätte getragen und geschaukelt werden sollen. Und auch wenn es dann mal auf der Welt ist, kann es meistens eine ganze Weile nicht gewiegt und geschaukelt werden, was für ein reifgeborenes Baby selbstverständlich ist.
Schaukeln oder wiegen ist ein wichtiger und starker Reiz für unser Gleichgewichtsorgan. Darum ist es wichtig, diese Bewegung "nachzuholen", sobald dein Baby dazu in der Lage ist.
Das kannst du tun:
Lege dir dein Baby auf deine Oberschenkel und stelle am besten deine Füße auf einen Hocker. Gib deinem Kind eine Begrenzung, damit es sich nicht unwohl fühlt.
Schaukel dann ganz sanft mit deinen Beinen. Am besten kommentierst du die Schaukelbewegung.
Etwa so: "Wipp-Wapp" oder "Bim-Bam" oder "Ding-Dong" oder ...
Der Rhythmus macht es für dein Kind leichter und angenehmer.
Um die Bewegung zu stoppen, gib wieder ein deutliches akkustisches Signal. Z.B. "...und Stop!"
Schaukel am Anfang nicht öfter als 6-8x, mach dann eine Pause und warte, bis dein Baby dir zeigt, dass es die Bewegung verarbeitet hat. Es wird zucken, gähnen, sich strecken, blinseln, ... irgend etwas in der Art.
Dann schaukel ruhig noch so 2-3 Runden!
Einem Frühchen fehlen viele Wochen, in denen es im Bauch der Mutter eigentlich noch hätte getragen und geschaukelt werden sollen. Und auch wenn es dann mal auf der Welt ist, kann es meistens eine ganze Weile nicht gewiegt und geschaukelt werden, was für ein reifgeborenes Baby selbstverständlich ist.
Schaukeln oder wiegen ist ein wichtiger und starker Reiz für unser Gleichgewichtsorgan. Darum ist es wichtig, diese Bewegung "nachzuholen", sobald dein Baby dazu in der Lage ist.
Das kannst du tun:
Lege dir dein Baby auf deine Oberschenkel und stelle am besten deine Füße auf einen Hocker. Gib deinem Kind eine Begrenzung, damit es sich nicht unwohl fühlt.
Schaukel dann ganz sanft mit deinen Beinen. Am besten kommentierst du die Schaukelbewegung.
Etwa so: "Wipp-Wapp" oder "Bim-Bam" oder "Ding-Dong" oder ...
Der Rhythmus macht es für dein Kind leichter und angenehmer.
Um die Bewegung zu stoppen, gib wieder ein deutliches akkustisches Signal. Z.B. "...und Stop!"
Schaukel am Anfang nicht öfter als 6-8x, mach dann eine Pause und warte, bis dein Baby dir zeigt, dass es die Bewegung verarbeitet hat. Es wird zucken, gähnen, sich strecken, blinseln, ... irgend etwas in der Art.
Dann schaukel ruhig noch so 2-3 Runden!
Lagerung
Das wichtigste zur Lagerung kannst du hier finden: Klick mal bei Katharina vorbei!
Lagerung bei Problemen mit der Atmung:
*In Rückenlage: Um den Brustkorb deines Kindes etwas aufzudehnen, und somit die Atmung zu erleichtern, reicht es häufig, eine gefaltete Stoffwindel unter die Schultern und den Kopf zu legen. Die Arme können dann auch seitlich oder neben dem Kopf abgelegt werden.
*In Seitlage: Um die Atmung zu vertiefen, kann in Seitlage der oben liegende Arm nach hinten/oben auf einem Polster abgelegt werden. Dadurch "dreht" man den Oberkörper ein bißchen auf, und erleichtert das Atmen in die Flanke.
*In Bauchlage: Auch in Bauchlage kann dein Kind mit einer Stoffwindel unterlagert werden. Ein oder beide Arme sollten dann nach oben gelegt werden. Ist diese Dehnung zu stark, kann dein Kind auch auf einen mit wenig warmem Wasser gefüllten Handschuh gelagert werden. Ähnlich gut gelingt das natürlich auch mit einer Handtuchrolle.
*Zur Sekretlösung: Ist dein Kind stark verschleimt und bekommt das Sekret alleine nicht aus den Lungen, kann es "kopftief" gelagert werden. Das bedeutet, der Inkubator oder das Bettchen werden so schräg gestellt, dass der Kopf tiefer liegt, als der Rest des Körpers. So eine Drainagelagerung ist aber für den Kreislauf sehr anstrengend und darf daher nur nach ärztlicher Absprache gemacht werden!
Ist dein Kind in dieser Position, kann man wiederum die Atmung unterstützen, wie oben beschrieben.
(Anmerkung: Sollte dein Kind zu Hause verschleimt sein, lagere es bitte nicht selbstständig kopftief!!! Diese Lagerung darf nur eine bestimmte Zeit lang gemacht werden. Besser ist es, wenn du das Kopfteil des Kinderbettchens mit einem Handtuch o.ä. unterlagerst, so dass dein Kind leicht erhöht schlafen kann!)
Lagerung bei Fehlstellungen:
Da Frühchen häufig viel Zeit auf dem Bauch liegen, kommt es manchmal zu einer Fehlstellung der Füße. Würde man die Füßchen dann nicht unterlagern, würde das Kind später mit nach außen gedrehten Füßen laufen. Darum lass von der Krankengymnastin einfach aus Mull und etwas Watte zwei kleine Ringe basteln, die du deinem Kind dann um die Knöchel legst. So kann dein Baby die Füße ganz entspannt ablegen, ohne sie überstrecken oder nach außen drehen zu müssen. Mit ein paar Wochen ist das kein Problem mehr, dann wird dein Baby die Beine einfach unter den Bauch ziehen und die Füße dabei nach innen drehen.
Ein anderes Problem ist häufig eine Verformung des weichen Schädels. Manchmal ist der Kopf "nur" schmal und lang, manchmal hat er aber auch Dellen und seltsame Verformungen durch z.B.den CPAP. Sobald dein Baby keine Atemhilfe mehr benötigt, lass deshalb auch für den Kopf einen Ring basteln. Darauf kannst du das Köpfchen so lagern, dass Druck auf den Hinterkopf kommt. So wird der Kopf schnell wieder rund. Zu Hause kannst du ggf. das Köpfchen mit einer kleinen Handtuchrolle lagern, das klappt genauso gut!
Das wichtigste zur Lagerung kannst du hier finden: Klick mal bei Katharina vorbei!
Lagerung bei Problemen mit der Atmung:
*In Rückenlage: Um den Brustkorb deines Kindes etwas aufzudehnen, und somit die Atmung zu erleichtern, reicht es häufig, eine gefaltete Stoffwindel unter die Schultern und den Kopf zu legen. Die Arme können dann auch seitlich oder neben dem Kopf abgelegt werden.
*In Seitlage: Um die Atmung zu vertiefen, kann in Seitlage der oben liegende Arm nach hinten/oben auf einem Polster abgelegt werden. Dadurch "dreht" man den Oberkörper ein bißchen auf, und erleichtert das Atmen in die Flanke.
*In Bauchlage: Auch in Bauchlage kann dein Kind mit einer Stoffwindel unterlagert werden. Ein oder beide Arme sollten dann nach oben gelegt werden. Ist diese Dehnung zu stark, kann dein Kind auch auf einen mit wenig warmem Wasser gefüllten Handschuh gelagert werden. Ähnlich gut gelingt das natürlich auch mit einer Handtuchrolle.
*Zur Sekretlösung: Ist dein Kind stark verschleimt und bekommt das Sekret alleine nicht aus den Lungen, kann es "kopftief" gelagert werden. Das bedeutet, der Inkubator oder das Bettchen werden so schräg gestellt, dass der Kopf tiefer liegt, als der Rest des Körpers. So eine Drainagelagerung ist aber für den Kreislauf sehr anstrengend und darf daher nur nach ärztlicher Absprache gemacht werden!
Ist dein Kind in dieser Position, kann man wiederum die Atmung unterstützen, wie oben beschrieben.
(Anmerkung: Sollte dein Kind zu Hause verschleimt sein, lagere es bitte nicht selbstständig kopftief!!! Diese Lagerung darf nur eine bestimmte Zeit lang gemacht werden. Besser ist es, wenn du das Kopfteil des Kinderbettchens mit einem Handtuch o.ä. unterlagerst, so dass dein Kind leicht erhöht schlafen kann!)
Lagerung bei Fehlstellungen:
Da Frühchen häufig viel Zeit auf dem Bauch liegen, kommt es manchmal zu einer Fehlstellung der Füße. Würde man die Füßchen dann nicht unterlagern, würde das Kind später mit nach außen gedrehten Füßen laufen. Darum lass von der Krankengymnastin einfach aus Mull und etwas Watte zwei kleine Ringe basteln, die du deinem Kind dann um die Knöchel legst. So kann dein Baby die Füße ganz entspannt ablegen, ohne sie überstrecken oder nach außen drehen zu müssen. Mit ein paar Wochen ist das kein Problem mehr, dann wird dein Baby die Beine einfach unter den Bauch ziehen und die Füße dabei nach innen drehen.
Ein anderes Problem ist häufig eine Verformung des weichen Schädels. Manchmal ist der Kopf "nur" schmal und lang, manchmal hat er aber auch Dellen und seltsame Verformungen durch z.B.den CPAP. Sobald dein Baby keine Atemhilfe mehr benötigt, lass deshalb auch für den Kopf einen Ring basteln. Darauf kannst du das Köpfchen so lagern, dass Druck auf den Hinterkopf kommt. So wird der Kopf schnell wieder rund. Zu Hause kannst du ggf. das Köpfchen mit einer kleinen Handtuchrolle lagern, das klappt genauso gut!
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