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Osteopathie

Allgemeines zu den Therapiemöglichkeiten

Osteopathie wurde im 19. Jahrhundert in Amerika von Dr. Andrew T. Still entwickelt. Sein Konzept basiert auf einer Entstörung der Beweglichkeit unserer Körpergewebe, und schafft somit die Grundlage für ein Gesundwerden der Körperfunktionen.

Ein Grundsatz der Osteopathie ist: "Das Ganze sehen, das Ganze behandeln."
Gemeint ist damit, dass der Osteopath den Körper des Menschen als Einheit sieht, der sich aus einzelnen, sich jedoch gegenseitig beeinflussenden Systemen zusammensetzt. Um eine Krankheit ganzheitllich zu behandeln, werden alle diese Systeme berücksichtigt und therapiert!


Therapie:
Der Osteopath macht mit seinen Händen sanfte Griffe, die meist nicht sehr tief ins Gewebe gehen, an den Gelenken, der Wirbelsäule, dem Schädel, den Muskeln, dem Bindegewebe und den inneren Organen.

Wer ist ein Osteopath:
Zugelassen zur Osteopathieausbildung sind nur Ärzte und Physiotherapeuten. Das Studium dauert 5-6 Jahre, ist aber berufsbegleitend, so dass bereits während des Studiums die Therapie an den Patienten angewendet werden kann.
 


CranioSacrale Osteopathie

Dieser spezielle Teil der Ostheopathie wurde von Dr. William Gardner Sutherland entwickelt. Er war ein Schüler von Dr. Still, und davon überzeugt, dass auch beim Erwachsenen die Schädelknochen noch eine Restelastizität haben.

Das craniosacrale System besteht aus dem Schädel mit seinen Knochen, dem Kreuzbein (Sacrum), der Wirbelsäule und der Hülle des Rückenmarks. In diesem System gibt es einen Rhythmus, der bei vielen Krankheitsbildern gestört ist. Ziel des Osteopathen ist es, diese Blockaden zu lösen, also auch hier wird entstört, und den Rhythmus wieder zu orden!

Die CranioSacrale Therapie ist in ihrer Form einzigartig, und umfasst so gut wie jedes Krankheitsbild in Diagnose und Therapie.
 


Viszerale Osteopathie

(viszeral = die inneren Organe betreffend)

Alle inneren Organe des Bauch- und Brustraumes haben eine voneinander unabhängige Mobilität, durch die Einbindung in Lungen- und Brustfell. Über Bänder sind sie auch mit dem Bewegungsapparat verbunden.

Ist diese Eigenbewegung gestört, wirkt sich das auch auf die Funktion der einzelnen Organe und auf den gesamten Körper aus.

Ziel ist es also auch hier, zu entstören, die Mobilität wieder herzustellen, und die Funktionen wieder anzuregen.
 


Parietale Osteopathie

Die älteste Form der Osteopathie ist die Parietale Osteopathie. Es geht dabei darum, mögliche Ursachen einer Mobilitätsstörung im Muskel-, Skelett- und Bindegewebssystem zu erkennen und zu sehen, dass sie in ihrer Funktion eine Einheit bilden, und anschließend diese Störung zu behandeln.

Technik der Behandlung sind z.B. "Muscle Energy", "Articulation- und High Velocity" oder "Strain and Counterstrain".
 


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